Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

FEMPOWER@MLU Seitenbild

Kontakt

Projektleitung
Martina Langnickel [sie]

Universitätsplatz 10
06108 Halle

Projektkoordination & Ansprechperson Modul 2 & 3
Claudia Gebauer [sie]

Telefon: (0345) 55-24111

Dachritzstraße 12
06099 Halle

Projektkoordination & Ansprechperson Modul 2 & 3- Vertretung
Anja Wiegner [sie]

Telefon: (0345) 55-21358

Barfüßerstraße 17
06099 Halle

Projektkoordination & Ansprechperson Modul 2 & 3- studentische Hilfskraft
Noel Grosse [es/er/kein Pronomen]

Dachritzstraße 12
06099 Halle

Ansprechperson Modul 1 - Forschung:
Verena Stange [sie]

Telefon: (0345) 55-21827

Dachritzstraße 12
06099 Halle

Ansprechperson Modul 1 - MINTzi und Modul 2 B Hilfskräfte für Nachwuchswissenschaftler*innen:
Lisa Stoye [sie]

Telefon: (0345) 55-21424

Universitätsplatz 10
06108 Halle

Ansprechpersonen Modul 4 - Wissen(schaftler*innen)verbinden! (Frauen und TIN):
Veranstaltungskoordination
Anne-Katrin Schlobach [sie]
studentische Hilfskraft
Cynthia Cornelius [sie]

Telefon: (0345) 55-21015

Universitätsplatz 10
06108 Halle

Ansprechperson Modul 4 - Intersektionale Gleichstellung:
Sabine Wöller [sie]

Telefon: (0345) 55-21013

Dachritzstraße 12
06099 Halle

Weiteres

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Projektbeschreibung

Projektziel

Die Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter in der Wissenschaft hat sich an der Martin-Luther-Universität in den letzten Jahren zu einer strategischen Führungs- und Querschnittsaufgabe im Sinne des Gender Mainstreaming-Prinzips entwickelt.
Im Kontext dieser Aufgabe verfolgt die
Universität mit dem Projekt „FEMPOWER @ MLU“ insbesondere folgende Ziele:

  • Erhöhung der Anzahl der Studentinnen in den MINT-Fächern: Motivation zur Aufnahme eines MINT-Studiums bei Schüler*innen (FINT)
  • Erhöhung der Anzahl der Absolvent*innen (FINT) der MINT-Fächer
  • Erhöhung der Anzahl der Wissenschaftler*innen (FINT) in den MINT-Fächern: Stärkere Sensibilisierung der MINT-Student*innen für die Aufnahme einer wissenschaftlichen Laufbahn
  • Förderung der Karriere von Nachwuchswissenschaftler*innen (FINT)
  • Erhöhung des Verbleibs hochqualifizierter Wissenschaftler*innen (FINT) an der Martin-Luther-Universität
  • Erhöhung des Anteils der Professor*innen (FINT) an der Martin-Luther-Universität
  • Unterstützung und Professionalisierung der Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten der Universität

FINT steht für: Frauen, inter*-, nonbinäre, trans*-Personen

Modul 1 - Frauen in MINT

Teil A: Geschlechtsspezifische Ungleichheiten und Benachteiligungen im MINT-Studium

Es wird eine Forschung umgesetzt, welche die Voraussetzung für die wissenschaftliche Analyse und Beschreibung von Rahmenbedingungen für Studium und Lehre bestehender MINT-Studiengänge und die Identifizierung geschlechtsspezifischer Auswirkungen auf Studierende schafft.

Mit Hilfe der Erkenntnisse über individuelle und strukturelle Drop-Out Faktoren sollen Ansätze für die Gestaltung von Studium und Lehre, vom Aufbau der Studien- gänge bis zur Erbringung von Prüfungsleistungen aufgezeigt werden.
Es ist beabsichtigt, Handlungsempfehlungen für eine gender- und diversitätsorientierte Gestaltung der universitären Ausbildung zu entwickeln, um die Bildungs- und Qualifikationspotenziale zielgerichtet fördern zu können. Die Nutzung der Erkenntnisse der Forschung sollen so einen Beitrag zum Abbau der horizontalen und vertikalen Segregation leisten.

Ansprechperson: Verena Stange [sie] | 55-21827 |

Teil B: MINT-Korrespondenzzirkel (MINTzi)

Es wird eine Maßnahme umgesetzt, welche auf die Gewinnung von Schüler*innen (Frauen & TIN) für ein MINT-Studium zielt.

Über einen landes- und bundesweit angebotenen Online-Korrespondenzzirkel entlang der Themenschwerpunkte der Agrar- und Ernährungswissenschaften soll Schüler*innen ab Klasse 10 die Aktualität und die Vielseitigkeit der MINT-Wissenschaften nähergebracht werden. Damit soll ein Interesse an den MINT-Fächern, im Speziellen an den MINT-Kernfächern Mathe, Chemie und Physik, erzeugt und/oder gefestigt werden, welches im Idealfall zu einer entsprechenden Studienfachwahl (an der MLU) führt.
Die Zirkel werden durch Student*innen und Wissenschaftler*innen aus dem MINT-Bereich der MLU betreut, welche hierbei begleitet werden. Damit dient die Maßnahme zugleich einer Stärkung dieser Personen in ihrer Rolle als MINT-Student*in/Wissenschaftler*in.
Schließlich zielt das Projekt durch diesen Aufbau von Rollenvorbildern sowie durch umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit und Transferworkshops auf die inner- und außeruniversitäre Sensibilisierung für das Thema Frauen in MINT.

Ansprechperson: Lisa Stoye [sie] | 55-21424 |

Website des Teilprojekts

Modul 2 - Frauen an die Spitze

Teil A: Ausstattung einer Juniorprofessur

Umgesetzt wird eine Maßnahme zur Unterstützung einer Juniorprofessor*in (Frau oder TIN-Person).

Erhält ein*e Wissenschaftler*in den Ruf auf eine Juniorprofessur mit Tenure Track Option, wird diese personell (mit einer*einem wissenschaftlichen Mitarbeiter*in und einer wissenschaftliche Hilfskraft) sowie mit Sachmitteln gefördert.

2019 erhielt Jun.Prof.in Nina Kallweit den Ruf auf Professorin für den Arbeitsbereich Sachunterricht und seine Didaktik.

Webseite Jun.Prof.in Kallweit

Unterstützt wird diese nunmehr durch: Nicole Woloschuk (wissenschaftliche Mitarbeiterin) und Charlene Mittelstaedt (wissenschaftliche Hilfskraft).

Ansprechperson: Projektkoordination

Teil B: Unterstützung von Nachwuchswissenschaftler*innen mit Careverantwortung

Umgesetzt werden Maßnahmen zur Entlastung von Nachwuchswissenschaftler*innen mit aktueller Careverantwortung.

Vor dem Hintergrund der erheblichen gleichstellungspolitischen Risiken der Corona-Pandemie wurde das Modul 2 um eine Maßnahme zum Ausgleich Corona-bedingter Nachteile für Nachwuchswissenschaftler*innen mit Erziehungs- und Pflegeverantwortung ergänzt.
Zahlreiche Studien belegen, dass insbesondere die Betreuung von (jüngeren) Kindern und die Pflege von Angehörigen zu erheblichen Belastungen der betreffenden Personen und in Folge zu starken Verzögerungen in ihren Qualifizierungs- und weiteren Karriereschritten führt(e). Wir möchten diesen Nachteil in Form der personellen Unterstützung durch wissenschaftliche Hilfskräfte abmildern.

Ansprechperson: Lisa Stoye [sie] | 55-21424 |


Personelle Unterstützung Corona-Pandemie_Ausschreibung_12-05-2022.pdf (247,7 KB)  vom 16.05.2022


Personnel support corona pandemic_announcement_12-05-2022_en.pdf (257,6 KB)  vom 16.05.2022


2022_Personelle Unterstützung Corona-Pandemie_Leitfaden_Mai 2022 (1).pdf (225,2 KB)  vom 10.05.2022


Datenschutzerklärung_FEM POWER.pdf (194,4 KB)  vom 03.12.2021


Datenschutzerklärung_Information.pdf (183 KB)  vom 03.12.2021

Modul 3 - Professionalisierung durch Coaching

Mit dem Modul „Professionalisierung durch Coaching“ wird im Zusammenhang mit einer systematischen Personalentwicklung in der Wissenschaft ein Angebot zur individuellen Karriereberatung von Nachwuchswissenschaftler*innen entwickelt und umgesetzt.

In wissenschaftlichen Führungspositionen sind Wissenschaftler*innen (Frauen & TIN) trotz ausgezeichneter Qualifikation und hoher Motivation noch immer deutlich unterrepräsentiert. Bei einem Aufstieg in wissenschaftliche Führungspositionen an Hochschulen stoßen sie nach wie vor auf Barrieren.
Neben dem Mentoring-Programm der MLU, in dessen Zentrum die Optimierung eigener Karrierechancen durch den Wissens- und Erfahrungstransfer mit etablierten Wissenschaftler*innen erfolgt, beinhaltet dieses Modul ein Beratungsformat, das Nachwuchswissenschaftler*innen in Richtung einer international konkurrenzfähigen Qualifizierung und als Führungskraft fördert.

Coaching versteht sich als professionelles, ziel- und prozessorientiertes Beratungsverfahren. Die gecoachten Wissenschaftler*innen werden dabei unterstützt, ihre Potenziale zu identifizieren, zu entfalten und Chancen optimal zu nutzen. Dabei spielt auch die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Laufbahn eine wichtige Rolle. Fragen des Aufbaus und der Genese von professioneller Identität als Wissenschaftler*in bzw. Hochschullehrer*in stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie vielfältige Aspekte zur Bewältigung der jeweiligen spezifischen Qualifikationsanforderungen der weiteren Lebens- und Karriereplanung.

Für eine (erste) Orientierung zum (Wissenschafts)Coaching verweisen wir  gern auf die Seite des Coachingnetz Wissenschaft   .

Gefördert werden:

  • Einzelcoachings
  • Gruppencoachings (in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der jeweiligen Fakultät)

Ansprechperson: Projektkoordination ()


Einzelcoaching Ausschreibung 2022_13-05-22.pdf (246,9 KB)  vom 16.05.2022


Individual Coaching 2022_announcement_13-05-2022.pdf (259 KB)  vom 16.05.2022


Einzelcoaching 2021_Leitfaden.pdf (nur intern abrufbar) (156,8 KB)  vom 29.11.2021


Individual Coaching 2021_guide.pdf (nur intern abrufbar) (151,2 KB)  vom 29.11.2021


Gruppencoaching und Veranstaltungen 2021_Leitfaden.pdf (nur intern abrufbar) (429,6 KB)  vom 15.11.2021


Datenschutzerklärung_FEM POWER.pdf (194,4 KB)  vom 15.11.2021


Datenschutzerklärung_Information.pdf (183 KB)  vom 15.11.2021


Einzelcoaching_FAQ_Nov21_de.pdf (nur intern abrufbar) (154,2 KB)  vom 29.11.2021


Individual Coaching_FAQ_Nov21_en.pdf (149,5 KB)  vom 29.11.2021

Modul 4 - Sensibilisierung & Sichtbarkeit

Umgesetzt werden Veranstaltungen und andere Formate, welche für Gleichstellung in der Wissenschaft sensibilisieren und/oder die Sichtbarkeit von Wissenschaftler*innen (Frauen & TIN) erhöhen.

Veranstaltungsreihe 1: Wissen(schaftler*innen)verbinden! (FINT)

Ein systematisch aufgebautes Netzwerk trägt seinen Teil für eine erfolgreiche Wissenschaftskarriere bei. Netzwerken in der Wissenschaft bedeutet das Knüpfen und Pflegen von inter- oder/ und intradisziplinärer (Arbeits-)Beziehungen und/ oder vielfältigen Kooperationen, die ein (Arbeits-)Leben lang von nicht unerheblicher Bedeutung sein können. Für Wissenschaftler*innen (FINT) gilt dies stärker als für Wissenschaftler, so zeigen es Studien.

Ab März 2022 wird an der MLU eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe zum Thema „Wissen(schaftler*innen)verbinden!“ (FINT) im Format "Lunch Lecture" einmal im Monat online stattfinden. Regionale Referent*innen, die selbst Teil des Wissenschaftsalltags in Mitteldeutschland waren, werden in vier Teilbereichen des Netzwerkens (Kommunikation, digitale Netzwerkanalyse, Netzwerken in Forschungsgruppen und auf Tagungen), den Nutzen von Netzwerken in der Wissenschaft theoretisch sowie methodisch mit den Teilnehmer*innen (FINT) analysieren.

Primäre Zielgruppe der Veranstaltungsreihe sind Doktorand*innen und Postdoktorand*innen (FINT) des Landes Sachsen-Anhalt. Interessierte Student*innen (FINT), die eine wissenschaftliche Karriere anstreben, sind willkommen.

Ansprechpersonen: Anne-Katrin Schlobach [sie] und Cynthia Cornelius [sie] | 55-21015 |

zur Veranstaltungsreihe

Veranstaltungsreihe 2: Intersektionale Gleichstellung

2022 wird an der MLU eine umfangreiche, hochschulöffentliche und interdisziplinäre Veranstaltungsreihe mit hochkarätigen Referent*innen unter dem Titel „Diversity@ University. Antidiskriminierung und Solidarität“ stattfinden, welche sowohl für intersektionale Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsthemen in Hochschulkontexten sensibilisiert, als auch Antworten auf die Frage sucht, wie eine solidarische Debatten- und Streitkultur in universitären Kontexten etabliert werden kann.

Ansprechperson: Sabine Wöller [sie] | 55-21013 |

zur Veranstaltungsreihe

Mittel für Veranstaltungen

Zudem stehen für Mitglieder der MLU Mittel zur Verfügung für die Umsetzung weiterer Maßnahmen im Themenfeld interdisziplinäre Gleichstellung in der Wissenschaft.

Sie sind Beschäftigte oder Studierende der MLU, haben eine Idee für eine gleichstellungsspezifische Veranstaltung im Jahr 2022 an der MLU und möchten diese durch FEM POWER fördern lassen? Gehen Sie einfach wie folgt vor:

  1. Senden Sie uns Ihre Veranstaltungsskizze und Ihre Kostenkalkulation.
  2. Wir prüfen Ihr Vorhaben und bestätigen Ihnen, dass Mittel verfügbar sind. Wir teilen Ihnen zudem mit, was es bezüglich Vergaberegeln, Verträgen, Bewerbung, Dokumentation und Abrechnung zu beachten gilt.
  3. Sie setzen Ihr Vorhaben selbstständig um (z.B. Suche nach Referent*innen, Organisation von Räumen, Technik, Bewerbung) und dokumentieren dieses.
  4. Sie senden uns die Dokumentation Ihres Vorhabens zu.
  5. Wir kümmern uns um die Abrechnung.

Ansprechperson: Sabine Wöller [sie] | 55-21013 |


Gruppencoaching und Veranstaltungen 2021_Leitfaden.pdf (nur intern abrufbar) (429,6 KB)  vom 15.11.2021

Unterstützung der Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten

Gleichstellungsbeauftragte leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft. Ihre Aktivitäten führen zu einer erheblichen zeitlichen wie inhaltlichen Mehrbelastung. Diese Mehrbelastung kann sich nachteilig auf das wissenschaftliche oder anderweitig berufliche wie studentische Fortkommen auswirken.
Diese Mehrbelastung ist zuletzt durch die Corona-Pandemie nochmals stark angestiegen. Zwecks Ausgleiches dieser Mehrbelastung und um den Gleichstellungsbeauftragten die Umsetzung aktuell notwendiger zusätzlicher Gleichstellungsmaßnahmen zu ermöglichen, können diesen zur Unterstützung ihrer Arbeit Hilfskräfte durch das Projekt finanziert werden.

Zudem können Gleichstellungsbeauftragte das Einzelcoaching (Modul 3) in Anspruch nehmen, auch wenn sie keine Nachwuchswissenschaftler*in sind, und sie können auf Mittel und Unterstützung zur Umsetzung von Gruppencoachings (Modul 3) und Veranstaltungen (Modul 4) zurückgreifen.


FEMPOWER-at-MLU - Angebote GB_PPP Dez 21.pdf (158,1 KB)  vom 20.12.2021

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